Noach

 

Paraschah

Bereschit 6:9 - 11:32

 

9Dies ist die Geschichte Noachs: Noach war ein gerechter Mann, vollkommen unter seinen Geschlechtern; mit Elohim wandelte Noach. 10Und Noach zeugte drei Söhne, Schem, Cham und Japhet. 11Und die Erde war verderbt vor dem Angesicht Elohims, und die Erde war voll Gewalttat. 12Und Elohim sah die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden. 13Und Elohim sprach zu Noach: „Das Ende alles Fleisches ist vor mich gekommen; denn die Erde ist voll Gewalttat durch sie; und siehe, ich will sie verderben mit der Erde. 14Mache dir eine Arche von Gopherholz; mit Kammern sollst du die Arche machen, und bedecke sie von innen und außen mit Pech. 15Und also sollst du sie machen: 300 Ellen sei die Länge der Arche, 50 Ellen ihre Breite und 30 Ellen ihre Höhe. 16Ein Fenster sollst du der Arche machen und bis zu einer Elle hoch sollst du es fertigen von oben; und die Tür der Arche sollst du in ihre Seite setzen; mit einem unteren, zweiten und dritten Stockwerk sollst du sie machen. 17Denn ich, siehe, ich bringe eine Wasserflut über die Erde, zu verderben alles Fleisch, darin ein Atem des Lebens ist, unter dem Himmel, alles, was auf der Erden ist, soll verscheiden. 18Aber mit dir will ich meinen Bund errichten, und du sollst in die Arche gehen, du und deine Söhne und dein Weib und die Weiber deiner Söhne mit dir. 19Und von allem Lebendigen, von allem Fleisch, zwei von jeglichem sollst du in die Arche bringen, um sie am Leben zu erhalten mit dir; Männliches und Weibliches sollen sie sein. 20Von dem Gevögel nach seiner Art und von dem Vieh nach seiner Art, von allem Gewürm der Erde nach seiner Art, zwei von jeglichem sollen zu dir eingehen, um sie am Leben zu erhalten. 21Und du nimm dir von aller Speise, die gegessen wird, und sammle sie zu dir, dass sie dir und ihnen zur Speise sei.“ 22Und Noach tat es; nach allem, wie Elohim ihm geboten hatte, also tat er.

 

Kapitel 7

 

1Und hwhy sprach zu Noach: „Komm in die Arche, du und dein ganzes Haus; denn dich habe ich gerecht ersehen vor meinem Angesicht in diesem Geschlecht. 2Von allem reinen Vieh sollst du zu dir nehmen, je sieben und sieben, ein Männliches und sein Weibliches; von dem Vieh aber, das nicht rein ist, zwei, ein Männliches und sein Weibliches. 3Auch von dem Gevögel des Himmels je sieben und sieben, ein Männliches und ein Weibliches, um Samen am Leben zu erhalten auf dem ganzen Erdboden. 4Denn in noch sieben Tagen, so will ich regnen lassen auf Erden, 40 Tage und 40 Nächte; und ich will vertilgen vom Erdboden jegliches Wesen, das ich gemacht habe.“ 5Und Noach tat nach allem, wie ihm hwhy geboten hatte. 6Und Noach war 600 Jahre alt, als die Flut der Wasser auf der Erde war. 7Und es gingen Noach und seine Söhne und sein Weib und die Weiber seiner Söhne mit ihm in die Arche, vor den Wassern der Flut. 8Von dem reinen Vieh und von dem Vieh, das nicht rein ist, und von dem Gevögel, und von allem, was auf dem Erdboden kriecht, 9kamen je zwei und zwei zu Noach in die Arche, Männliches und Weibliches, wie Elohim Noach geboten hatte. 10Und es geschah nach sieben Tagen, da waren die Wasser der Flut auf der Erde. 11Im 600sten Jahr des Lebens Noachs im zweiten Monat, am 17ten Tag des Monats, an diesem Tag brachen auf alle Brunnen der großen Tiefe, und die Fenster des Himmels taten sich auf. 12Und der Regen war auf der Erde 40 Tage und 40 Nächte. 13An eben diesem Tag ging Noach und Schem und Cham und Japhet, die Söhne Noachs, und das Weib Noachs und die drei Weiber seiner Söhne mit ihnen in die Arche; 14sie und alles Getier nach seiner Art und alles Vieh nach seiner Art und alles Gewürm, das auf der Erde kriecht, nach seiner Art, und alles Gevögel nach seiner Art, alles Gevögel, alles Geflügel. 15Und es gingen zu Noach in die Arche je zwei und zwei von allem Fleisch, darin ein Atem des Lebens war. 16Und die da kamen, die kamen ein Männliches und ein Weibliches von allem Fleisch, wie Elohim ihm geboten hatte. Und hwhy schloss hinter ihm zu. 17Und die Flut war 40 Tage auf der Erde; und die Wasser wurden groß und hoben die Arche; und sie wurde erhöht über der Erde. 18Und die Wasser nahmen überhand, und wurden sehr groß auf der Erde; und die Arche fuhr auf den Wassern. 19Und die Wasser nahmen gar sehr überhand auf der Erde, und es wurden bedeckt alle hohen Berge, die unter dem ganzen Himmel sind. 2015 Ellen hoch nahmen die Wasser überhand und die Berge wurden bedeckt. 21Und es verschied alles Fleisch, das sich regt auf Erden, an Gevögel und an Vieh und an Getier und an allem Gewimmel, das auf Erden wimmelt, und alle Menschen; 22alles, in dessen Nase ein Atem des Geistes des Lebens war, von allem, was auf dem Trocknen war, starb. 23Und vertilgt wurde jegliches Lebewesen, das auf dem Erdboden war, vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und bis zum Gevögel des Himmels; und sie wurden vertilgt von der Erde. Und es blieb nur Noach übrig und was mit ihm in der Arche war. 24Und die Wasser hatten überhand auf der Erde 150 Tage.

 

Kapitel 8

 

1Und Elohim gedachte des Noach und alles Getiers und alles Viehs, das mit ihm in der Arche war; und Elohim ließ einen Wind über die Erde fahren, und die Wasser sanken. 2Und es wurden verschlossen die Brunnen der Tiefe und die Fenster des Himmels, und dem Regen vom Himmel wurde gewehrt. 3Und die Wasser wichen von der Erde, fort und fort weichend; und die Wasser nahmen ab nach Verlauf von 150 Tagen. 4Und die Arche ruhte im siebten Monat, am 17ten Tag des Monats auf dem Gebirge Ararat. 5Und die Wasser nahmen fort und fort ab bis zum 10ten Monat; im 10ten Monat, am ersten des Monats wurden die Häupter der Berge sichtbar. 6Und es geschah nach Verlauf von 40 Tagen, da öffnete Noach das Fenster der Arche, das er gemacht hatte. 7Und er ließ den Raben aus, der flog immer hin und her, bis die Wasser vertrockneten von der Erde. 8Und er ließ die Taube von sich aus, um zu sehen, ob die Wasser niedrig geworden auf dem Erdboden. 9Aber die Taube fand keinen Ruheplatz für ihren Fuß und kehrte zu ihm zurück in die Arche; denn die Wasser waren auf der ganzen Erde; und er streckte seine Hand aus und nahm sie und brachte sie zu sich in die Arche. 10Und er wartete noch sieben weitere Tage, und ließ die Taube abermals aus der Arche. 11Und die Taube kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, ein abgerissenes Ölblatt war in ihrem Schnabel. Und Noach erkannte, dass die Wasser niedrig geworden waren auf der Erde. 12Und er wartete noch sieben weitere Tage und ließ die Taube aus; aber sie kehrte nicht wieder zu ihm zurück. 13Und es geschah im 601sten Jahr, im ersten Monat, am ersten des Monats, da vertrockneten die Wasser von der Erde. Und Noach tat die Decke von der Arche und sah, und siehe, der Erdboden war trocken. 14Und im zweiten Monat, am 27sten Tag des Monats, war die Erde trocken. 15Und Elohim redete zu Noach und sprach: 16“Gehe aus der Arche, du und dein Weib und deine Söhne und die Weiber deiner Söhne mit dir. 17Alles Getier, das bei dir ist, von allem Fleisch, an Gevögel und an Vieh und an allem Gewürm, das sich regt auf Erden, lass hinausgehen mit dir, dass sie wimmeln auf Erden und fruchtbar seien und sich vermehren auf Erden.“ 18Und Noach ging hinaus, und seine Söhne und sein Weib und die Weiber seiner Söhne mit ihm. 19Alles Getier, alles Gewürm und alles Gevögel, alles, was sich regt auf Erden, nach ihren Geschlechtern gingen aus der Arche. 20Und Noach baute hwhy einen Altar, und nahm von allem reinen Vieh und von allem reinen Gevögel und opferte Brandopfer auf dem Altar. 21Und hwhy roch den lieblichen Geruch, und hwhy sprach in seinem Herzen: „Nicht mehr will ich hinfort die Erde verfluchen um des Menschen willen; denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an; und nicht mehr will ich hinfort schlagen alles Lebendige, wie ich getan habe. 22Forthin, alle Tage der Erde, soll nicht aufhören Saat und Ernte, und Frost und Hitze, und Sommer und Winter, und Tag und Nacht.“

 

Kapitel 9

 

1Und Elohim segnete Noach und seine Söhne und sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde. 2Und eure Furcht und euer Schrecken sei auf allem Getier der Erde und auf allem Gevögel des Himmels, in allem, was sich regt auf dem Erdboden, und in allen Fischen des Meeres; in eure Hand sind sie gegeben. 3Alles, was sich regt, was da lebt, sei euch zur Speise; wie das Grüne Kraut gebe ich euch alles. 4Doch das Fleisch mit seiner Seele, seinem Blut, sollt ihr nicht essen. 5Und wahrlich, euer Blut, das Blut eurer Seelen will ich fordern; von der Hand alles Getiers will ich es fordern, und von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeglichen, seines Bruders, will ich die Seele des Menschen fordern. 6Wer eines Menschen Blut vergießt, durch Menschen soll sein Blut vergossen werden; denn im Bilde Elohims hat er den Menschen gemacht. 7Ihr aber seid fruchtbar und vermehrt euch, wimmelt auf Erden und vermehrt euch auf ihr.“ 8Und Elohim sprach zu Noach und zu seinen Söhnen mit ihm und sagte: 9“Und ich, siehe, ich errichte meinen Bund mit euch und mit eurem Samen nach euch; 10und mit jeder lebendigen Seele, die bei euch ist, an Gevögel, an Vieh und an allem Getier der Erde bei euch, von allem, das aus der Arche gegangen, bis zu allem Getier der Erde. 11Und ich errichte meinen Bund mit euch, das hinfort nicht alles Fleisch soll abgeschnitten werden durch die Wasser der Flut, und hinfort keine Flut sein soll, die Erde zu verderben.“ 12Und Elohim sprach: „Dies ist das Zeichen des Bundes, das ich setze zwischen mir und euch und jeder lebendigen Seele, die bei euch ist, auf ewige Geschlechter: 13Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er soll zum Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde. 14Und es wird geschehen, wenn ich Wolken über die Erde führe und dieser Bogen gesehen wird in den Wolken, 15so will ich meines Bundes gedenken, der zwischen mir und euch ist und jeder lebendigen Seele in allem Fleisch; und nicht sollen hinfort die Wasser zu einer Flut werden, alles Fleisch zu verderben. 16Und der Bogen wird in den Wolken sein; und ich will ihn ansehen, um zu gedenken des ewigen Bundes zwischen Elohim und jeder lebendigen Seele in allem Fleisch, das auf Erden ist.“ 17Und Elohim sprach zu Noach: „Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich errichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf Erden ist.“ 18Und die Söhne Noachs, die aus der Arche gingen, waren Schem und Cham und Japhet; und Cham ist der Vater Kenaans. 19Diese drei sind die Söhne Noachs, und von diesen wurde ausgebreitet die Bevölkerung der ganze Erde. 20Und Noach fing an, ein Ackerbauer zu werden und pflanzte einen Weinberg. 21Und er trank von dem Wein und wurde betrunken und entblößte sich in seinem Zelt. 22Und Cham, der Vater Kenaans, sah die Blöße seines Vaters und berichtete es seinen beiden Brüdern draußen. 23Und es nahmen Schem und Japhet ein Gewand und legten es beide auf ihre Schultern und gingen rücklings und bedeckten die Blöße ihres Vaters; und ihre Angesichter waren abgewandt, dass sie ihres Vaters Blöße nicht sahen. 24Und Noach erwachte von seinem Wein und erfuhr, was ihm sein jüngster Sohn getan hatte; 25und er sprach: „Verflucht sei Kenaan, ein Knecht der Knechte sei er seinen Brüdern!“ 26Und er sprach: „Gepriesen sei hwhy, der Elohim Schems, und Kenaan sei sein Knecht! 27Weit mache es Elohim dem Japhet, und er wohne in den Zelten Schems, und Kenaan sei sein Knecht.“ 28Und Noach lebte nach der Flut 350 Jahre; 29und alle Tage Noachs waren 950 Jahre, und er starb.

 

Kapitel 10

 

1Und dies ist die Geschichte der Söhne Noachs: Schem, Cham und Japhet. Und es wurden ihnen Söhne geboren nach der Flut. 2Die Söhne Japhets: Gomer und Magog und Madai und Jawan und Tuval und Meschech und Tiras. 3Und die Söhne Gomers: Aschkenas und Riphat und Togarmah. 4Und die Söhne Jawans: Elischah und Tarschisch, die Kitim und Dodanim. 5Von diesen sind verteilt die Küsten der Völker in ihren Ländern, eine jegliches nach seiner Sprache, nach ihren Familien, in ihren Nationen. 6Und die Söhne Chams: Kusch und Mitzrajim und Put und Kenaan. 7Und die Söhne Kuschs: Scheva und Chawilah und Savtah und Raemah und Savtecha. Und die Söhne Raemahs: Scheva und Dedan. 8Und Kusch zeugte Nimrod; der fing an ein Gewaltiger zu sein auf Erden. 9Er war ein gewaltiger Jäger vor hwhy; darum spricht man: „Wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger vor hwhy.“ 10Und der Anfang seines Reiches war Bavel und Erech und Akad und Kalneh im Land Schinear. 11Von diesem Land ging Aschur aus und baute Ninweh, und Rechovot-Ir und Kalach, 12und Resen zwischen Ninweh und Kalach; dies ist die große Stadt. 13Und Mitzrajim zeugte die Ludim und die Anamim und die Lehavim und die Naphtuchim 14und die Patrusim und die Kasluchim, (woher die Pelischtim ausgegangen sind) und die Kaphtorim. 15Und Kenaan zeugte Zidon, seinen Erstgeborenen, und Chet 16und den Jevusi und den Amori und den Girgaschi 17und Chiwi und Arki und Sini 18und Arwadi und Zemari und Chamati; und nachher haben sich ausgebreitet die Geschlechter des Kenaani. 19Und die Grenze der Kenaani war von Zidon, da man nach Gerar geht, bis gen Gasa, da man nach Sedom und Gamorah und Admah und Zevojim geht, bis gen Lascha. 20Dies sind die Söhne Chams nach ihren Geschlechtern, nach ihren Sprachen, in ihren Ländern, in ihren Nationen. 21Und dem Schem, auch ihm wurden Söhne geboren, dem Vater aller Söhne Evers, dem Bruder Japhets, des ältesten. 22Die Söhne Schems: Ejlam und Aschur und Arpachschad und Lud und Aram. 23Und die Söhne Arams: Uz und Chul und Geter und Masch. 24Und Arpachschad zeugte Schalach, und Schalach zeugte Ever. 25Und Ever wurden zwei Söhne geboren; der Name des einen war Peleg, weil in seinen Tagen die Erde verteilt wurde; und der Name seines Bruders war Joktan. 26Und Joktan zeugte Almodad und Schaleph und Chazarmawet und Jarach 27und Hadoram und Usal und Diklah 28und Oval und Avimael und Scheva 29und Ophir und Chawilah und Jovav; diese alle waren Söhne Joktans. 30Und ihr Wohnung war von Mescha, da man nach Sepharah geht, das Gebirge gegen Osten. 31Dies sind die Söhne Schems nach ihren Geschlechtern, nach ihren Sprachen, in ihren Ländern, nach ihren Nationen. 32Dies sind die Familien der Söhne Noachs, nach ihren Geschlechtern, in ihren Nationen; und von diesen sind ausgebreitet die Nationen auf der Erde nach der Flut.

 

Kapitel 11

 

1Und es hatte die ganze Erde eine Sprache und einerlei Worte. 2Und es geschah, als sie nach Osten zogen, da fanden sie eine Ebene im Land Schinear und wohnten daselbst. 3Und sie sprachen einer zum anderen: „Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und brennen zum Brande!“ Und der Ziegel war ihnen statt des Steines und das Erdharz war ihnen statt des Lehms. 4Und sie sprachen: „Wohlan, lasst uns eine Stadt für uns bauen und einen Turm, dessen Spitze bis in den Himmel reiche, und lasst uns einen Namen machen, damit wir nicht zerstreut werden über die ganze Erde!“ 5Und hwhy fuhr hernieder, die Stadt und den Turm zu sehen, welche die Kinder der Menschen bauten. 6Und hwhy sprach: „Siehe, es ist ein Volk und haben alle eine Sprache; und dieses haben sie angefangen zu tun; und nun, sollte ihnen nicht verwehrt werden alles, was sie ersinnen zu tun? 7Wohlan, lasst uns hernieder fahren und ihre Sprache daselbst verwirren, dass sie nicht verstehen einer des anderen Sprache.“ 8Und hwhy zerstreute sie von dort über die ganze Erde; und sie hörten auf die Stadt zu bauen. 9Daher nannte man ihren Namen Bavel; denn daselbst verwirrte hwhy die Sprache der ganzen Erde, und von dort zerstreute sie hwhy über die ganze Erde. 10Dies ist die Geschichte Schems: Schem war hundert Jahre alt und zeugte Arpachschad, zwei Jahre nach der Flut. 11Und Schem lebte, nachdem er Arpachschad gezeugt, 500 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 12Und Arpachschad lebte 35 Jahre und zeugte Schalach. 13Und Arpachschad lebte, nachdem er Schalach gezeugt, 403 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 14Und Schalach lebte 30 Jahre und zeugte Ever. 15Und Schalach lebte, nachdem er Ever gezeugt, 403 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 16Und Ever lebte 34 Jahre und zeugte Peleg. 17Und Ever lebte, nachdem er Peleg gezeugt, 430 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 18Und Peleg lebte 30 Jahre und zeugte Re'u. 19Und Peleg lebte, nachdem er Re'u gezeugt, 209 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 20Und Re'u lebte 32 Jahre und zeugte Serug. 21Und Re'u lebte, nachdem er Serug gezeugt, 207 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 22Und Serug lebte 30 Jahre und zeugte Nachor. 23Und Serug lebte, nachdem er Nachor gezeugt, 200 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 24Und Nachor lebte 29 Jahre und zeugte Tarach. 25Und Nachor lebte, nachdem er Tarach gezeugt, 119 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 26Und Tarach lebte 70 Jahre und zeugte Avram, Nachor und Haran. 27Und dies sind die Geschlechter Tarachs: Tarach zeugte Avram, Nachor und Haran; und Haran zeugte Lot. 28Und Haran starb vor dem Angesicht seines Vaters Tarach, in dem Land seiner Geburt, zu Ur der Kasdim. 29Und Avram und Nachor nahmen sich Weiber; der Name des Weibes Avrams war Sarai, und der Name des Weibes Nachors Milkah, eine Tochter Harans, des Vaters der Milkah und des Vaters der Jiska. 30Und Sarai war unfruchtbar, sie hatte kein Kind. 31Und Tarach nahm Avram, seinen Sohn und Lot, Harans Sohn, seines Sohnes Sohn, und Sarai, seine Schwiegertochter, das Weib Avrams, seines Sohnes, und sie zogen mit ihnen aus Ur der Kasdim, um in das Land Kenaan zu gehen, und kamen bis Charan und wohnten daselbst. 32Und die Tage Tarachs waren 205 Jahre, und Tarach starb in Charan.

 


Haftarah

Jeschajahu 54:1 - 55:5

1Juble, du Unfruchtbare, die nicht geboren, brich aus in Jubel und frohlocke, die keine Wehen gehabt hat! Denn der Kinder der Einsamen sind mehr als der Kinder der Vermählten, spricht hwhy2Mache weit den Raum deines Zeltes, und man breite aus die Vorhänge deiner Wohnungen, wehre es nicht! Mache lang deine Seile und deine Pflöcke stecke fest! 3Denn du wirst ausbrechen zur Rechten und zur Linken, und dein Same wird die Nationen erben, und sie werden die verwüsteten Städte bewohnen. 4Fürchte dich nicht, denn du wirst nicht zu Schanden werden; und werde nicht schamrot, denn du wirst nicht beschämt werden. Du wirst die Schande deiner Jugend vergessen, und der Schmach deines Witwentums wirst du nicht mehr gedenken. 5Denn der dich gemacht, ist dein Mann, hwhy der Heerscharen ist sein Name; und der Abgesonderte Jisraels dein Erlöser, er wird der Elohim der ganzen Erde genannt werden. 6Denn wie ein verlassenes und im Geist betrübtes Weib hat dich hwhy gerufen, und wie ein Weib der Jugend, wenn sie verstoßen gewesen ist, spricht dein Elohim. 7Einen kleinen Augenblick habe ich dich verlassen, aber mit großen Erbarmungen will ich dich sammeln. 8Im Erguss des Zornes habe ich einen Augenblick mein Angesicht vor dir verborgen, aber mit andauernder Güte will ich mich deiner erbarmen, spricht hwhy, dein Erlöser. 9Denn dieses wird mir sein wie die Wasser Noachs; da ich geschworen, dass die Wasser Noachs nicht mehr über die Erde kommen sollten, also habe ich geschworen, dass ich nicht mehr über dich zürnen, noch dich schelten will. 10Denn Berge werden weichen und Hügel wanken, aber meine Güte soll von dir nicht weichen und der Bund meines Friedens nicht wanken, spricht hwhy, dein Erbarmer. 11Du Unterdrückte, durch Sturm Umhergetriebene, Ungetröstete! Siehe, ich will deine Steine mit Verzierungen legen und will dich auf Saphiren gründen. 12Und deine Zinnen will ich von Rubinen machen, und deine Tore von Karfunkeln, und deine ganze Grenze von köstlichen Steinen. 13Und alle deine Kinder werden gelehrt sein von hwhy, und der Friede deiner Kinder wird groß sein. 14Du wirst befestigt werden durch Gerechtigkeit; sei fern von Unterdrückung, denn du wirst dich nicht fürchten, und von Schrecken, denn er wird nicht zu dir nahen. 15Siehe, man wird sich rotten, aber nicht aus mir; wer sich wider dich rottet, der wird um deinetwillen fallen. 16Siehe, ich habe den Schmied geschaffen, der die Kohlen im Feuer anbläst, und der das Werkzeug hervorbringt zu seinem Werk; und ich habe den Verderber geschaffen, um zu vertilgen. 17Jedes Werkzeug, das wider dich bereitet wird, soll nicht gelingen; und jede Zunge, die im Gericht wider dich aufsteht, wirst du schuldig machen. Das ist das Erbe der Knechte hwhys, und ihre Gerechtigkeit ist aus mir, spricht hwhy.

 

Kapitel 55

 

1Wohlan, ihr Durstigen, kommt zu den Wassern, und die ihr kein Geld habt, kommt, kauft und esst; ja kommt, kauft ohne Geld und ohne Kaufpreis Wein und Milch. 2Warum wägt ihr Geld dar für das, was nicht Brot ist, und eure Arbeit für das, was nicht sättigt? Hört doch mir zu und esst das Gute, und lasst eure Seele sich erquicken an Fettem! 3Neigt euer Ohr und kommt zu mir, hört, und eure Seele wird leben! Und ich will mit euch einen ewigen Bund machen, die gewissen Gnaden Dawids. 4Siehe, ich habe ihn gegeben den Völkerschaften zu einem Zeugen, zu einem Fürsten und Gebieter der Völkerschaften. 5Siehe, du wirst eine Nation rufen, die du nicht kanntest; und eine Nation, die dich nicht kannte, wird zu dir laufen, um hwhys willen, deines Elohims, und um des Abgesonderten Jisraels willen, denn er hat dich verherrlicht.

 

Psalmen

Psalm 29

Ein Psalm Davids.

 

1Gebt hwhy, ihr Söhne der Mächtigen, gebt hwhy Herrlichkeit und Stärke! 2Gebt hwhy die Herrlichkeit seines Namens; betet an vor hwhy in besonderer Pracht! 3Die Stimme hwhys ist auf den Wassern, der Elohim der Herrlichkeit donnert, hwhy auf großen Wassern! 4Die Stimme hwhys ist gewaltig, die Stimme hwhys ist majestätisch! 5Die Stimme hwhys zerbricht Zedern, ja, hwhy zerbricht die Zedern des Levanon! 6Und er läßt sie hüpfen wie ein Kalb, den Levanon und Schirjon wie einen jungen Auerochsen. 7Die Stimme hwhys haut Feuerflammen aus! 8Die Stimme hwhys erschüttert die Wildnis, hwhy erschüttert die Wildnis Kadesch! 9Die Stimme hwhys macht Rehe gebären, und entblößt die Wälder; und in seinem Tempel spricht ein jeder von ihnen – Herrlichkeit! 10hwhy sitzt auf der Wasserflut, und hwhy sitzt als König solange die Welt besteht! 11hwhy – Stärke wird er seinem Volk geben, hwhy wird sein Volk segnen mit Frieden.

 

Besorah

Luka 1:1 - 80

1Zumal es viele unternommen haben, eine Erzählung von den Dingen, die unter uns völlig geglaubt werden, ordentlich zu verfassen, 2so wie es uns die überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind, 3schien es auch mir gut, der ich allem von Anfang an genau gefolgt bin, es dir, vortrefflichster Theophilos, ordentlich zu schreiben; 4damit du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst, in welchen du unterrichtet bist. 5Es war in den Tagen Herodes’, des Königs von Jehudah, ein gewisser Priester, Namens Secharjah, aus der Ordnung Avijah, und sein Weib aus den Töchtern Aharons, und ihr Name war Elischeva. 6Beide aber waren gerecht vor Elohim, untadelig wandelnd in allen Geboten und Satzungen hwhys. 7Und sie hatten kein Kind, weil Elischeva unfruchtbar war, und beide in ihren Tagen weit vorgerückt waren. 8Es geschah aber, als er in der Reihe seiner Ordnung den priesterlichen Dienst vor Elohim erfüllte, 9traf ihn, nach der Gewohnheit des Priestertums, das Los, in den Tempel hwhys hineinzugehen, um zu räuchern. 10Und die ganze Menge des Volkes war draußen betend zur Stunde des Räucherns. 11Und es erschien ihm ein Gesandter hwhys, stehend zur rechten Seite des Rauchaltars. 12Und als Secharjah ihn sah, wurde er bestürzt, und Furcht überfiel ihn. 13Der Gesandte aber sprach zu ihm: „Fürchte dich nicht, Secharjah, denn dein Flehen ist erhört, und dein Weib Elischeva wird dir einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jochanan nennen. 14Und du wirst Freude und Wonne haben, und viele werden sich über seine Geburt freuen. 15Denn er wird groß sein vor hwhy; Weder Wein noch starkes Getränk wird er trinken und schon von Mutterleib an mit dem Abgesonderten Geist erfüllt werden. 16Und viele der Söhne Jisrael wird er bekehren zu hwhy, ihrem Elohim. 17Und derselbe wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft des Elijah, um die Herzen der Väter zu bekehren zu den Kindern und Ungehorsame zur Weisheit der Gerechten, um hwhy zu bereiten ein zugerüstetes Volk.“ 18Und Secharjah sprach zu dem Gesandten: „Woran soll ich dies erkennen, denn ich bin alt, und mein Weib ist weit vorgerückt in ihren Tagen?“ 19Und der Gesandte antwortete und sprach zu ihm: „Ich bin Gavriel, der vor Elohim steht, und ich bin gesandt worden, zu dir zu reden und dir diese gute Botschaft zu verkündigen. 20Und siehe, du wirst stumm sein und nicht sprechen können, bis zu dem Tag, da dies geschehen wird, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die zu ihrer Zeit werden erfüllt werden.“ 21Und das Volk wartete auf Secharjah, und sie verwunderten sich, dass er im Tempel verzog. 22Als er aber herauskam, konnte er nicht zu ihnen reden, und sie erkannten, dass er ein Gesicht gesehen hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm. 23Und es geschah, als die Tage seines Dienstes erfüllt waren, ging er weg nach seinem Haus. 24Nach diesen Tagen aber wurde Elischeva, sein Weib, schwanger und verbarg sich fünf Monate und sagte: 25“Also hat mir hwhy getan in den Tagen, in welchen er mich angesehen, meine Schmach unter den Menschen wegzunehmen.“ 26Und im sechsten Monat wurde der Gesandte Gavriel von Elohim gesandt in eine Stadt des Galil, Namens Nazeret, 27zu einer Jungfrau, die verlobt war einem Mann, Namens Joseph, aus dem Haus Dawids; und der Name der Jungfrau war Mirjam. 28Und der Gesandte trat zu ihr hinein und sprach: „Schalom, du Begnadigte! hwhy ist mit dir; du bist gesegnet unter den Weibern!“ 29Sie aber, als sie hinsah, wurde bestürzt über sein Wort und überlegte, was dies für ein Gruß sei. 30Und der Gesandte sprach zu ihr: „Fürchte dich nicht, Mirjam, denn du hast Gnade gefunden bei Elohim; 31und siehe, du wirst im Leib empfangen und einen Sohn gebären, und sollst seinen Namen Jeschua heißen. 32Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und hwhy, Elohim, wird ihm den Thron seines Vaters Dawid geben; 33und er wird herrschen über das Haus Jaakov solange die Welt dauert, und seines Reiches wird kein Ende sein.“ 34Mirjam aber sprach zu dem Gesandten: „Wie wird dieses sein, obwohl ich keinen Mann kenne?“ 35Und der Gesandte antwortete und sprach zu ihr: „Der Abgesonderte Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Abgesonderte, das geboren wird, Ben Elohim genannt werden. 36Und siehe, Elischeva, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, welche die Unfruchtbare genannt war; 37denn bei Elohim wird kein Ding unmöglich sein.“ 38Mirjam aber sprach: „Siehe, die Magd hwhys; es geschehe mir nach deinem Wort.“ Und der Gesandte schied von ihr. 39Mirjam aber stand auf in den selbigen Tagen auf und ging in Eile nach dem Gebirge in eine Stadt Jehudahs, 40und kam in das Haus Secharjahs und begrüßte die Elischeva. 41Und es geschah, als Elischeva den Gruß der Mirjam hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib; und Elischeva wurde mit dem Abgesonderten Geist erfüllt 42und rief aus mit lauter Stimme und sprach: „Gesegnet bist du unter den Weibern und gesegnet die Frucht deines Leibes! 43Und woher mir dieses, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44Denn siehe, wie die Stimme deines Grußes in meine Ohren drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. 45Und glückselig ist, die geglaubt hat, denn es wird zur Erfüllung kommen, was ihr von hwhy geredet worden ist.“ 46Und Mirjam sprach: „Meine Seele erhebet hwhy47und mein Geist hat frohlockt in Elohim, meinem Retter; 48denn er hat hingeblickt auf die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an preisen mich glückselig alle Geschlechter. 49Denn große Dinge hat der Mächtige an mir getan, und besonders ist sein Name; 50und seine Barmherzigkeit ist von Geschlecht zu Geschlecht über die, so ihn fürchten. 51Er hat Gewalt getan mit seinem Arm: Er hat die Hochmütigen zerstreut in der Gesinnung ihres Herzens. 52Mächtige hat er von Thronen hinabgestoßen, und Niedrige erhöht. 53Er hat Hungrige mit Gütern erfüllt und Reiche leer fortgeschickt. 54Er hat sich Jisraels angenommen als seines Knechtes, damit er eingedenk sei der Barmherzigkeit 55(wie er geredet hat zu unseren Vätern) gegen Avraham und seinen Samen in solange die Welt dauert.“ 56Und Mirjam blieb bei ihr ungefähr drei Monate und kehrte nach ihrem Haus zurück. 57Für Elischeva aber wurde die Zeit erfüllt, dass sie gebären sollte, und sie gebar einen Sohn. 58Und ihre Nachbarn und Verwandten hörten, dass hwhy seine Barmherzigkeit an ihr groß gemacht habe, und sie freuten sich mit ihr. 59Und es geschah am achten Tag, dass sie kamen, das Kinder zu beschneiden; und sie nannten es nach dem Namen seines Vaters, Secharjah. 60Und seine Mutter antwortete und sprach: „Nicht also, sondern er soll Jochanan heißen.“ 61Und sie sprachen zu ihr: „In deiner Verwandtschaft ist keiner, der mit diesem Namen genannt wird.“ 62Sie winkten aber seinem Vater, wie er wolle, dass er genannt werde. 63Und er forderte ein Schreibtäfelchen und schrieb: „Jochanan ist sein Name.“ Und sie verwunderten sich alle. 64Alsbald aber wurde sein Mund aufgetan und seine Zunge, und er redete und lobte Elohim. 65Und es kam Furcht über alle, die um sie her wohnten; und auf dem ganzen Gebirge von Jehudah wurde über alle diese Dinge geredet. 66Und alle, die es hörten, nahmen es zu Herzen und sprachen: „Was wird doch aus diesem Kinder werden?“ Und die Hand hwhys war mit ihm. 67Und Secharjah, sein Vater, wurde erfüllt mit dem Abgesonderten Geist und weissagte, sagend: 68“Gelobt sei hwhy, der Elohim Jisraels, dass er hat besucht und Erlösung geschafft seinem Volk, 69und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils in dem Haus Dawids, seines Knechtes, 70(gleichwie er geredet hat durch den Mund seiner abgesonderten Propheten, die von Alters her waren), 71Rettung von unseren Feinden und von der Hand aller, die uns hassen; 72um Barmherzigkeit zu vollbringen gegen unsere Väter und zu gedenken seines abgesonderten Bundes, 73des Eides, den er Avraham, unserem Vater, geschworen hat, um uns zu geben, 74dass wir ohne Furcht, gerettet aus der Hand unserer Feinde, ihm dienen sollen 75in Frömmigkeit und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage. 76Und du, Kind, wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden; denn du wirst vor dem Angesicht hwhys hergehen, seine Wege zu bereiten, 77um Erkenntnis des Heils zu geben seinem Volk in Vergebung ihrer Verfehlungen, 78durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Elohims, in welcher uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe, 79um zu leuchten denen, die da sitzen in Finsternis und in Schatten des Todes, um unsere Füße zu richten auf den Weg des Friedens.“ 80Das Kinder aber wuchs und wurde stark im Geist, und war in der Wildnis, bis zu dem Tag seines Auftretens vor Jisrael.

 

Luka 17:20 - 27

20Und als er von den Peruschim gefragt wurde: „Wann kommt das Reich Elohims?“ Antwortete er ihnen und sprach: „Das Reich Elohims kommt nicht so, dass man es beobachten könnte; 21sie werden nicht sagen: ‚Siehe hier.‘ Oder: ‚Siehe dort.‘ Denn siehe, das Reich Elohims ist mitten unter euch.“ 22Er sprach aber zu den Jüngern: „Es werden Tage kommen, da ihr begehren werdet, einen der Tage des Ben Adam zu sehen, und ihr werdet nicht sehen. 23Und sie werden zu euch sagen: ‚Siehe hier.‘ Oder: ‚Siehe dort.‘ Geht nicht hin, folgt auch nicht. 24Denn gleichwie der Blitz, welcher blitzend leuchtet von einem Ende unter dem Himmel bis zum anderen Ende unter dem Himmel, also wird der Ben Adam sein an seinem Tag. 25Zuvor aber muss er vieles leiden und von diesem Geschlecht verworfen werden. 26Und gleichwie es in den Tagen Noachs geschah, also wird es auch sein in den Tagen des Ben Adam: 27Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet, bis zu dem Tag, da Noach in die Arche hineinging, und die Flut kam und alle umbrachte.

1. Kefa 3:8 - 22

8Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitleidig, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, demütig, 9und vergeltet nicht Böses mit Bösem, oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen erbt. 10"Denn wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der enthalte seine Zunge vom Bösen, und seine Lippen, dass sie nicht Trug reden; 11er wende sich weg vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach. 12Denn die Augen hwhys sind gerichtet auf die Gerechten, und seine Ohren auf ihr Gebet; das Antlitz aber hwhys ist wider die, welche Böses tun". 13Und wer ist, der euch Böses tun wird, wenn ihr Nachahmer des Guten geworden seid? 14Aber wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr. Fürchtet euch aber nicht mit ihrer Furcht, noch seid bestürzt, 15sondern sondert Maschiach ab, den Herrn, in euren Herzen. Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung gegen jeden, der von euch Rechenschaft fordert von der Hoffnung, die in euch ist, aber mit Sanftmut und Furcht; 16und habt ein gutes Gewissen, auf dass, worin sie wider euch als Übeltäter reden, die beschämt werden, die euren guten Wandel in Maschiach verleumden. 17Denn es ist besser, dass ihr, wenn der Wille Elohims es will, Gutes tuend leidet als Böses tuend. 18Denn freilich hat Maschiach einmal für Verfehlungen gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, auf dass er uns zu Elohim führe, getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist, 19in welchem er auch hinging und predigte den Geistern, die in Gefangenschaft sind, 20welche vormals ungehorsam waren, als die Langmut Elohims harrte in den Tagen Noachs, während die Arche zugerichtet wurde, in welcher wenige, das ist acht Seelen, durchs Wasser hindurch gerettet wurden, 21dessen Gegenbild, die Taufe, auch euch jetzt rettet, (nicht ein Ablegen der Unreinheit des Fleisches, sondern die Befragung eines guten Gewissens vor Elohim,) durch die Auferstehung Jeschua des Maschiach, 22welcher zur Rechten Elohims ist, da er in den Himmel gefahren, und Gesandte und Gewalten und Mächte ihm untertan geworden sind.

2. Kefa 2:4 - 10

4Denn wenn Elohim Gesandte, welche gefehlt haben, nicht verschonte, sondern sie, in den Tartaros hinabstürzend, den Ketten der Finsternis überlieferte, um aufbewahrt zu werden für das Gericht; 5und nicht schonte der alten Welt, sondern Noach, den Prediger der Gerechtigkeit, als Achten erhielt, und eine Flut brachte über die Welt der Ehrfurchtlosen; 6und die Städte Sedom und Gamorah einäscherte und mit Zerstörung verurteilte, und sie denen, die ehrfurchtlos leben würden, zum Exempel hinstellte; 7und den gerechten Lot rettete, der von dem ausschweifenden Wandel der Ruchlosen gequält wurde; 8(denn der unter ihnen wohnende Gerechte quälte durch das, was er sah und hörte, Tag für Tag seine gerechte Seele mit ihren weisungslosen Werken.) … 9Der Herr weiß die Frommen aus der Versuchung zu retten, die Ungerechten aber aufzubewahren auf den Tag des Gerichts, um bestraft zu werden; 10besonders aber, die dem Fleisch nach in der Lust der Befleckung wandeln und die Herrschaft verachten; Verwegene, Anmaßende, die nicht erzittern, Herrlichkeiten zu lästern;

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