Bereschit

 

Paraschah

Bereschit 1:1 - 6:8

 

1Im Anfang schuf Elohim den Himmel und die Erde. 2Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war auf der Tiefe, und der Geist Elohims schwebte über den Wassern. 3Und Elohim sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. 4Und Elohim sah das Licht, dass es gut war; und Elohim schied zwischen dem Licht und der Finsternis. 5Und Elohim nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend und es wurde Morgen, erster Tag. 6Und Elohim sprach: Es werde ein Firmament inmitten der Wasser, und es scheide zwischen Wasser und Wasser! 7Und Elohim machte das Firmament und schied zwischen dem Wasser, das unter dem Firmament und dem Wasser, das über dem Firmament ist. Und es wurde also. 8Und Elohim nannte das Firmament Himmel. Und es wurde Abend und es wurde Morgen, zweiter Tag. 9Und Elohim sprach: Es sammeln sich die Wasser unter dem Himmel an einen Ort, und es werde sichtbar das Trockne! Und es war also. 10Und Elohim nannte das Trockne Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meere. Und Elohim sah, dass es gut war. 11Und Elohim sprach: Es lasse die Erde hervorsprossen: Gras, Kraut, das sich besamt und Fruchtbäume, die da Frucht tragen nach ihrer Art, worin ihr Samen ist auf der Erde! Und es war also. 12Und die Erde brachte hervor Gras, Kraut, das sich besamt, nach seiner Art, und Fruchtbäume, die da Frucht tragen, worin ihr Samen ist, nach ihrer Art. Und Elohim sah, dass es gut war. 13Und es wurde Abend und es wurde Morgen, dritter Tag. 14Und Elohim sprach: Es werden Lichter in dem Firmament des Himmels, zu scheiden zwischen dem Tag und der Nacht, und sie seien zu Zeichen und für Termine und zu Tagen und Jahren, 15und seien zu Lichtern in dem Firmament des Himmels, zu leuchten auf die Erde! Und es war also. 16Und Elohim machte die zwei großen Lichter: Das große Licht zur Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht, und die Sterne. 17Und Elohim setzte sie in das Firmament des Himmels, zu leuchten auf die Erde, 18und zu herrschen am Tag und in der Nacht, und zu scheiden zwischen dem Licht und der Finsternis. Und Elohim sah, dass es gut war. 19Und es wurde Abend und es wurde Morgen, vierter Tag. 20Und Elohim sprach: Es wimmeln die Wasser vom Gewimmel lebendiger Seelen, und das Gevögel fliege über der Erde im Angesicht des Firmaments des Himmels! 21Und Elohim schuf die großen Drachen und jede lebendige sich regende Seele, wovon die Wasser wimmeln, nach ihrer Art, und alles gefiederte Gevögel nach seiner Art. Und Elohim sah, dass es gut war. 22Und Elohim segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Wasser in den Meeren, und das Gevögel vermehre sich auf der Erde! 23Und es wurde Abend und es wurde Morgen, fünfter Tag. 24Und Elohim sprach: Es bringe die Erde hervor lebendige Seelen nach ihrer Art: Vieh und Gewürm und wildes Getier der Erde nach seiner Art! Und es war also. 25Und Elohim machte das wilde Getier der Erde nach seiner Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Elohim sah, dass es gut war. 26Und Elohim sprach: Lasst uns Menschen machen in unserem Bild, nach unserem Gleichnis; und dass sie herrschen über die Fische des Meeres und über das Gevögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht. 27Und Elohim schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Elohims schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie. 28Und Elohim segnete sie, und Elohim sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan, und herrscht über die Fische des Meeres und über das Gevögel des Himmels und über alles Getier, das auf der Erde kriecht. 29Und Elohim sprach: Siehe, ich habe euch gegeben alles sich besamende Kraut, das auf der ganzen Erde ist, und jeglichen Baum, an welchem sich besamende Baumfrucht ist; es sei euch zur Speise; 30und allem Getier der Erde und allem Gevögel des Himmels und allem, was sich regt auf der Erde, worin eine lebendige Seele ist, alles grüne Kraut zur Speise. Und es war also. 31Und Elohim sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend und es wurde Morgen, sechster Tag.

 

Kapitel 2

 

1Und also sind vollendet worden die Himmel und die Erde und all ihr Heer. 2Und Elohim hatte vollendet am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte, und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werke, das er gemacht hatte. 3Und Elohim segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an demselben ruhte er von all seinem Werke, das Elohim geschaffen hatte, es zu machen. 4Dies sind die Geschichten des Himmels und der Erde, da sie geschaffen wurden, an dem Tag, als hwhy Elohim Erde und Himmel machte, 5und alles Gesträuch des Feldes, ehe es auf der Erde war, und alles Kraut des Feldes, ehe es spross; denn hwhy Elohim hatte nicht regnen lassen auf die Erde, und kein Mensch war da, den Erdboden zu bebauen. 6Ein Dunst aber stieg auf von der Erde und befeuchtete die ganze Oberfläche des Erdbodens. 7Und hwhy Elohim bildete den Menschen, Staub von der Erde, und hauchte in seine Nase den Atem des Lebens; und der Mensch wurde zu einer lebendigen Seele. 8Und hwhy Elohim pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten, und setzte dahin den Menschen, den er gebildet hatte. 9Und hwhy Elohim ließ aus der Erde sprossen allerlei Bäume, lieblich zum Ansehen und gut zur Speise, und den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. 10Und ein Strom ging aus von Eden, zu wässern den Garten; und von dort teilte er sich und wurde zu vier Hauptflüssen. 11Der Name des einen ist Pischon; dieser ist es, der das ganze Land Chawilah umfließt, woselbst das Gold ist; 12und das Gold dieses Landes ist gut; es ist daselbst Bedellion und der Stein Onyx. 13Und der Name des zweiten Flusses: Gihon; dieser ist es, der das ganze Land Kusch umfließt. 14Und der Name des dritten Flusses: Hiddekel; dieser fließt gegen Osten von Aschur. Und der vierte Fluss ist der Perat. 15Und hwhy Elohim nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren. 16Und hwhy Elohim gebot dem Menschen und sprach: Von jeglichen Baum des Gartens sollst du freilich essen; 17aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon sollst du nicht essen; denn welches Tags du davon isst, wirst du des Todes sterben. 18Und hwhy Elohim sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, seines Gleichen. 19Und hwhy Elohim hatte gebildet aus der Erde alles Getier des Feldes und alles Gevögel des Himmels, und er brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde; und so wie der Mensch jede lebendige Seele nennen würde, das sollte ihr Name sein. 20Und der Mensch nannte die Namen von allem Vieh und dem Gevögel des Himmels und allem Getier des Feldes; aber für den Menschen fand er keine Hilfe seines Gleichen. 21Und hwhy Elohim ließ einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er entschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und schloss Fleisch an ihre Statt. 22Und hwhy Elohim baute die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einem Weibe, und er brachte sie zu dem Menschen. 23Und der Mensch sprach: Dieses Mal ist es Gebein von meinen Gebeinen und Fleisch von meinem Fleisch. Diese soll Männin (Ischah) heißen, denn vom Mann (Isch) ist diese genommen. 24Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und sie werden ein Fleisch sein. 25Und sie waren beide nackt, der Mensch und sein Weib, und schämten sich nicht.

 

Kapitel 3

 

1Und die Schlange war listiger, denn alles Getier des Feldes, das hwhy Elohim gemacht hatte; und sie sprach zu dem Weibe: Ist es wirklich so, dass Elohim gesagt hat: Ihr sollt nicht essen von jeglichem Baum des Gartens? 2Und es sprach das Weib zu der Schlange: Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen; 3aber von der Frucht des Baums, der in der Mitte des Gartens ist, hat Elohim gesagt; Ihr sollt nicht davon essen und ihn nicht anrühren, auf dass ihr nicht sterbt. 4Und die Schlange sprach zu dem Weibe: Ihr werdet nicht des Todes sterben; 5sondern Elohim weiß, dass, welches Tags ihr davon esst, so werden eure Augen aufgetan und ihr werdet sein wie Elohim, erkennend Gutes und Böses. 6Und das Weib sah, dass der Baum gut zur Speise, und dass er eine Lust für die Augen, und der Baum lieblich wäre, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und gab auch ihrem Mann mit ihr, und er aß. 7Und es wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürzen. 8Und sie hörten die Stimme hwhy Elohims, wandelnd im Garten bei der Kühle des Tags. Und der Mensch und sein Weib versteckten sich vor dem Angesicht hwhy Elohims, in der Mitte der Bäume des Gartens. 9Und hwhy Elohim rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du? 10Und er sprach: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt, und ich versteckte mich. 11Und er sprach: Wer hat dir kundgetan, dass du nackt bist? Hast du gegessen von dem Baum, von dem ich dir geboten, nicht davon zu essen? 12Und der Mensch sprach: Das Weib, das du mir beigegeben, die gab mir von dem Baum, und ich aß. 13Und hwhy Elohim sprach zu dem Weibe: Was ist das, das du getan hast! Und das Weib sprach: Die Schlange betrog mich, und ich aß. 14Und hwhy Elohim sprach zu der Schlange: Weil du dies getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und vor allem Getier des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du gehen, und Staub essen alle Tag deines Lebens. 15Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen. 16Zu dem Weibe sprach er: Ich will sehr mehren die Mühsal deiner Schwangerschaft; mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, und er wird über dich herrschen. 17Und zu Adam sprach er: Weil du gehört hast auf die Stimme deines Weibes und gegessen von dem Baum, von dem ich dir geboten und gesprochen: Du sollst nicht davon essen, so sei verflucht der Erdboden um deinetwillen; mit Mühsal sollst du davon essen alle die Tag deines Lebens; 18und Dornen und Disteln soll er dir sprossen, und du sollst das Kraut des Feldes essen. 19Im Schweiße deines Angesichts sollst du das Brot essen, bis das du zurückkehrst zur Erde, denn von ihr bist du genommen. Denn Staub bist du und zum Staube sollst du zurückkehren! 20Und der Mensch nannte den Namen seines Weibes Chawah, weil sie die Mutter ist aller Lebendigen. 21Und hwhy Elohim machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fell und bekleidete sie. 22Und hwhy Elohim sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unser einer, zu erkennen Gutes und Böses; und nun, dass er nicht ausstrecke seine Hand und nehme auch vom Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich. 23Da schickte ihn hwhy Elohim aus dem Garten Eden, den Erdboden zu bebauen, davon er genommen wurde. 24Und er trieb den Menschen aus, und ließ wohnen gegen Osten vom Garten Eden die Keruvim und die Flamme des zuckenden Schwertes, zu bewahren den Weg zum Baum des Lebens.

 

Kapitel 4

 

1Und Adam erkannte Chawah, sein Weib, und sie wurde schwanger und gebar Kajin und sie sprach: Ich habe erhalten einen Mann mit hwhy. 2Und sie gebar ferner seinen Bruder Havel. Und Havel wurde ein Schafhirt und Kajin wurde ein Ackermann. 3Und es geschah nach Verlauf einer Zeit, da brachte Kajin dem hwhy ein Opfer von der Frucht des Landes. 4Und Havel, er brachte auch von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und hwhy blickte auf Havel und auf sein Opfer; 5aber auf Kajin und auf sein Opfer blickte er nicht. Und Kajin ergrimmte sehr und sein Antlitz senkte sich. 6Und hwhy sprach zu Kajin: Warum ergrimmst du und warum senkt sich dein Antlitz? 7Ist's nicht also, wenn du wohl tust, so erhebt es sich? (und wenn du nicht wohl tust, so lagert die Verfehlung vor der Tür) und ihr Verlangen wird nach dir sein und du sollst über sie herrschen. 8Und Kajin sprach zu Havel, seinem Bruder. Und es geschah, als sie auf dem Feld waren, da erhob sich Kajin wider Havel, seinen Bruder, und erschlug ihn. 9Und hwhy sprach zu Kajin: Wo ist Havel, dein Bruder? Und er sprach: Ich weiß nicht; bin ich meines Bruders Hüter? 10Und er sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir vom Erdboden. 11Und nun verflucht seist du vom Erdboden, der seinen Mund aufgetan, zu empfangen das Blut deines Bruders von deiner Hand. 12Wenn du den Erdboden bauen wirst, soll er dir hinfort seine Kraft nicht geben; unstet und flüchtig sollst du sein auf der Erde. 13Und Kajin sprach zu hwhy: Meine Sündenschuld ist größer, als dass sie vergeben werden könnte. 14Siehe, du hast mich heute vom Erdboden vertrieben, und ich werde verborgen sein vor deinem Angesicht, und ich werde unstet und flüchtig sein auf der Erde; und es wird geschehen, jeder, der mich findet, wird mich erschlagen. 15Und hwhy sprach zu ihm: Darum jeder, der Kajin erschlägt, siebenfältig soll es gerächt werden. Und hwhy machte an Kajin ein Zeichen, auf dass ihn nicht erschlüge, wer ihn fände. 16Und Kajin ging weg von dem Angesicht hwhys, und wohnte im Land Nod, gegen Osten von Eden. 17Und Kajin erkannte sein Weib, und sie wurde schwanger und gebar Chenoch. Und er baute eine Stadt und nannte den Namen der Stadt nach dem Namen seines Sohnes Chenoch. 18Und dem Chenoch wurde geboren Irad, und Irad zeugte Mechujael, und Mechujael zeugte Metuschael, und Metuschael zeugte Lamech. 19Und Lamech nahm sich zwei Weiber; der Name der einen war Adah und der Name der anderen Zillah. 20Und Adah gebar Javal; dieser war der Vater derer, die in Zelten wohnen und Vieh ziehen. 21Und der Name seines Bruders war Juval; dieser war der Vater derer, die mit der Laute und der Pfeife umgehen. 22Und Zillah, auch sie gebar Tuval-Kajin, den Schmied von allerlei Werkzeug aus Kupfer und Eisen. Und die Schwester Tuval-Kajins war Naamah. 23Und Lamech sprach zu seinen Weibern: Adah und Zillah, hört meine Stimme; Weiber Lamechs, nehmt zu Ohren meine Rede! Fürwahr, einen Mann erschlug ich für meine Wunde und einen Jüngling für meine Beule. 24Denn Kajin soll siebenfältig gerächt werden, aber Lamech siebzigfältig. 25Und Adam erkannte abermals sein Weib, und sie gebar einen Sohn und nannte seinen Namen Schet; denn Elohim hat mir einen anderen Samen gesetzt anstatt Havel, weil ihn Kajin erschlagen hat. 26Und auch dem Schet, auch ihm wurde ein Sohn geboren, und er nannte seinen Namen Enosch. Damals fing man an den Namen hwhys anzurufen.

 

Kapitel 5

 

1Dies ist das Buch von Adams Geschlecht. An dem Tag, da Elohim den Menschen schuf, machte er ihn im Gleichnis Elohims. 2Mann und Weib schuf er sie, und segnete sie und nannte ihren Namen Mensch, an dem Tag, da sie geschaffen wurden. 3Und Adam lebte 130 Jahre und zeugte einen Sohn in seinem Gleichnis, nach seinem Bilde, und nannte seinen Namen Schet. 4Und die Tag Adams, nachdem er Schet gezeugt, waren 800 Jahre, und er zeugte Söhne und Töchter. 5Und alle Tag Adams, die er lebte waren 930 Jahre, und er starb. 6Und Schet lebte 105 Jahre und zeugte Enosch. 7Und Schet lebte, nachdem er Enosch gezeugt, 807 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 8Und alle Tag Schets waren 912 Jahre, und er starb. 9Und Enosch lebte 90 Jahre und zeugte Kejnan. 10Und Enosch lebte, nachdem er Kejnan gezeugt, 815 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 11Und alle Tag des Enosch waren 905 Jahre, und er starb. 12Und Kejnan lebte 70 Jahre und zeugte Mahalalel. 13Und Kejnan lebte, nachdem er Mahalalel gezeugt, 840 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 14Und alle Tag Kejnans waren 910 Jahre, und er starb. 15Und Mahalalel lebte 65 Jahre und zeugte Jared. 16Und Mahalalel lebte, nachdem er Jared gezeugt, 830 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 17Und alle Tag Mahalalels waren 895 Jahre, und er starb. 18Und Jared lebte 162 Jahre und zeugte Chenoch. 19Und Jared lebte, nachdem er Chenoch gezeugt, 800 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 20Und alle Tag Jareds waren 962 Jahre, und er starb. 21Und Chenoch lebte 65 Jahre und zeugte Metuschelach. 22Und Chenoch wandelte mit Elohim, nachdem er Metuschelach gezeugt, 300 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 23Und alle Tag Chanochs waren 365 Jahre. 24Und Chenoch wandelte mit Elohim; und er war nicht mehr, denn Elohim nahm ihn hinweg. 25Und Metuschelach lebte 187 Jahre und zeugte Lamech. 26Und Metuschelach lebte, nachdem er Lamech gezeugt, 782 Jahre, und zeugte Söhne und Töchter. 27Und alle Tag Metuschelachs waren 969 Jahre, und er starb. 28Und Lamech lebte 182 Jahre und zeugte einen Sohn. 29Und er nannte seinen Namen Noach, indem er sprach: Dieser wird uns trösten über unser Tun und über die Mühsal unserer Hände wegen des Erdbodens, den hwhy verflucht hat. 30Und Lamech lebte, nachdem er Noach gezeugt, 595 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 31Und alle Tag Lamechs waren 777 Jahre, und er starb. 32Und Noach war 500 Jahre alt, und Noach zeugte Schem, Cham und Japhet.

 

Kapitel 6

 

1Und es geschah, da die Menschen begannen sich zu mehren auf Erden und ihnen Töchter geboren wurden, 2da sahen die Söhne Elohims die Töchter der Menschen, dass sie schön waren, und nahmen sich Weiber aus allen, die sie erwählten. 3Und hwhy sprach: Mein Geist soll nicht ewiglich rechten mit dem Menschen, denn er ist auch Fleisch; und seine Tage seien 120 Jahre. 4In jenen Tagen waren die Nephilim auf Erden, und auch hernach, als die Söhne Elohims zu den Töchtern der Menschen eingegangen waren und diese ihnen gebaren. Dies sind die Selben, die von Alters her Männer von Ruhm gewesen sind. 5Und hwhy sah, dass des Menschen Bosheit groß war auf Erden, und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. 6Und es reute hwhy, dass er den Menschen gemacht hatte auf Erden, und es schmerzte ihn in sein Herz hinein. 7Und hwhy sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und bis zum Gevögel des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe. 8Noach aber fand Gnade in den Augen hwhys.

 

Haftarah

Jeschajahu 42:5-43:10

 

5So spricht Elohim, hwhy, der die Himmel geschaffen und sie ausgespannt hat, der die Erde ausgedehnt und ihre Sprösslinge, der dem Volk auf ihr den Atem gibt, und den Geist denen, die darauf wandeln: 6Ich, hwhy, habe dich gerufen in Gerechtigkeit, und will dich ergreifen bei deiner Hand; und ich will dich behüten und dich geben zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen, 7um der Blinden Augen zu öffnen, aus dem Gefängnis zu führen den Gebundenen, aus dem Kerkerhaus die, so in Finsternis sitzen. 8Ich, hwhy, das ist mein Name, und ich will meine Ehre keinem anderen geben, noch meinen Ruhm den geschnitzten Bildern. 9Siehe, das Vorige ist gekommen, und Neues verkündige ich; ehe es hervorgesprossen ist, lasse ich es euch hören. 10Singt hwhy ein neues Lied, seinen Ruhm am Ende der Erde; ihr, die ihr das Meer befahrt und alles, was darinnen ist, ihr Küsten und ihre Bewohner! 11Lasst die Stimme erheben die Wildnis und ihre Städte, die Dörfer, die Kedar bewohnt; lasst jubeln, die in den Felsen wohnen, und rufen vom Gipfel der Berge! 12Lasst sie hwhy Ehre geben, und seinen Ruhm verkündigen auf den Küsten! 13hwhy zieht aus wie ein Held, er weckt den Eifer wie ein Kriegsmann; er ruft laut, ja, er macht ein großes Geschrei, er beweist sich als ein Held gegen seine Feinde. 14Ich habe geschwiegen von Alters her, ich bin still gewesen, habe an mich gehalten; wie eine Gebärende will ich schreien, will sie verwüsten und verschlingen allesamt. 15Ich will zur Öde machen Berge und Hügel, und all ihr Gras verdorren; und ich will die Flüsse machen zu Küsten und die Teiche austrocknen. 16Und ich will die Blinden leiten auf einem Weg, den sie nicht gekannt haben, ich will sie auf Steigen führen, die sie nicht gekannt haben; die Finsternis vor ihnen will ich zum Licht machen, und das Hügelige zur Ebene. Dies will ich ihnen tun, und sie nicht verlassen. 17Die auf das geschnitzte Bild vertrauen, die zu dem gegossenen Bild sagen: Ihr seid unsere Elohim, – die werden zurückweichen, werden gänzlich beschämt werden. 18Hört, ihr Tauben, und ihr Blinden schaut her, dass ihr seht! 19Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht? Und taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie der Vollkommene? Und blind wie der Knecht hwhys? 20Du siehst vieles, und du beachtest es nicht; bei offenen Ohren hört er nicht. 21hwhy hatte Wohlgefallen an ihm um seiner Gerechtigkeit willen; er machte groß die Weisung und machte sie herrlich. 22Doch es ist ein beraubtes und geplündertes Volk; sie sind gefesselt in Höhlen allesamt, und in Kerkern versteckt; sie sind zum Raub geworden, und kein Erretter ist da, zur Plünderung, und niemand spricht: Gebt zurück! 23Wer unter euch nimmt dieses zu Ohren, merkt auf und hört, was hernach sein wird? 24Wer hat Jaakov übergeben zur Plünderung, und Jisrael den Räubern? Nicht hwhy, gegen den wir gefehlt haben? Und sie wollten nicht wandeln in seinen Wegen, und sie hörten nicht auf seine Weisung. 25Und er hat über ihn ausgeschüttet, die Glut seines Zornes und die Macht des Krieges; und sie hat ihn angezündet ringsum, und er wusste es nicht; und sie hat ihn in Brand gesteckt, und er nahm es nicht zu Herzen.

 

Kapitel 43

 

1Und nun, so spricht hwhy, der dich geschaffen hat, Jaakov, und der dich gebildet hat, Jisrael: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. 2So du durchs Wasser gehst, will ich bei dir sein, und durch die Ströme, sie werden dich nicht überschwemmen; so du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, und die Flamme wird dich nicht verbrennen. 3Denn ich bin hwhy, dein Elohim, der Abgesonderte Jisraels, dein Heiland; ich habe als dein Lösegeld hingegeben Mitzrajim, Kusch und Seva statt deiner. 4Seit du bist wert geachtet in meinen Augen, bist du verherrlicht gewesen, und ich habe dich geliebt. Darum werde ich Menschen geben statt deiner, und Völkerschaften statt deiner Seele. 5Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; ich will vom Aufgang her deinen Samen bringen, und vom Niedergang her will ich dich sammeln. 6Ich will zum Norden sagen: Gib her! und zum Süden: Halte nicht zurück! Bringe her meine Söhne aus der Ferne und meine Töchter vom Ende der Erde, 7einen jeglichen, der mit meinem Namen genannt ist, und den ich geschaffen habe zu meiner Herrlichkeit, ich habe ihn gebildet, ja, ihn gemacht! 8Bringe hervor das blinde Volk, das Augen hat, und die Tauben, die Ohren haben. 9Alle Nationen mögen miteinander versammelt werden, und die Völkerschaften zusammenkommen; wer unter ihnen wird solches verkündigen? Oder mögen sie uns Voriges hören lassen; mögen sie ihre Zeugen vorbringen, damit sie gerechtfertigt werden, und man es höre und sage: Es ist die Wahrheit! 10Ihr seid meine Zeugen, spricht hwhy, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr wisst, und mir glaubt und versteht, dass ich bin, der da ist; vor mir ist kein Elohim gebildet, und nach mir wird keiner sein.

 

Psalmen

Psalm 139

 

Dem Vorsänger, ein Psalm Davids.

 

1hwhy Du hast mich erforscht und erkannt. 2Du hast gekannt mein Sitzen und mein Aufstehen, verstanden meine Gedanken von fern. 3Meinen Pfad und mein Liegen hast du gesichtet, und vertraut warst du mit allen meinen Wegen. 4Denn kein Wort ist auf meiner Zunge – siehe, hwhy, du weißt es ganz. 5Von hinten und vorn hast du mich belagert, und auf mich gelegt deine Hand. 6O Kenntnis, zu wunderbar für mich, zu hoch! – ich vermag es nicht zu erreichen. 7Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin fliehen vor deinem Angesicht? 8Führe ich auf gen Himmel – du bist da; oder bettete ich mich in dem Scheol, siehe, – du bist da. 9Nähme ich Flügel der Morgenröte, wohnte ich am äußersten Ende des Meeres, – 10Auch daselbst würde mich leiten deine Hand, und deine Rechte mich fassen. 11Und spräche ich: Finsternis wird mich doch verhüllen, – so ist die Nacht Licht um mich her. 12Auch Finsternis verfinstert nicht vor dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, die Finsternis wie das Licht. 13Denn du besaßest meine Nieren; du bedecktest mich in meiner Mutter Leib. 14Ich lobe dich darüber, dass ich auf eine furchtbare Weise ausgezeichnet geschaffen bin. Wunderbar sind deine Werke, und das weiß meine Seele sehr wohl. 15Nicht verhohlen war mein Gebein vor dir, da ich gemacht wurde im Verborgenen, gewirkt wie ein Stickwerk in den unteren Orten der Erde. 16Meinen Keim sahen deine Augen, und in dein Buch waren sie alle geschrieben; während vieler Tage wurden sie gebildet, als nicht einer von ihnen war. 17Wie köstlich sind mir aber deine Gedanken, o Elohim! Wie groß sind ihre Summen! 18Wollte ich sie zählen – ihrer ist mehr denn des Sandes. Wenn ich erwache, bin ich noch bei dir. 19O möchtest du, Eloah, den Bösen töten! So weicht von mir, ihr Blutmenschen! 20Sie, die dich nennen zur Bosheit, zum Eitlen schwören als deine Feinde. 21Sollte ich deine Hasser, hwhy, nicht hassen, und nicht verabscheuen, die

wider dich aufstehen? 22Mit vollkommenem Hass hasse ich sie; sie sind Feinde für mich. 23Erforsche mich, El, und erkenne mein Herz! Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! 24Und siehe, ob ein Weg der Mühsale bei mir ist, und leite mich auf dem Weg der Weltzeit!

 

Besorah

Luka 3:23 - 38

23Und er selbst, Jeschua, war ungefähr 30 Jahre alt als er begann, und er war, wie man glaubte, ein Sohn des Joseph, des Eli, 24des Matat, des Lewi, des Malki, des Jannai, des Joseph, 25des Matitjah, des Amos, des Nachum, des Chesli, des Nagai, 26des Machat, des Matitjah, des Schimi, des Joseph, des Joda, 27des Jochanan, des Rescha, des Serubavel, des Schealtiel, des Neri, 28des Malki, des Addi, des Kosam, des Emadan, des Er, 29des Jeschua, des Elieser, des Joram, des Matat, des Lewi, 30des Schim'on, des Jehudah, des Joseph, des Jonam, des Eljakim, 31des Mala, des Menah, des Matatah, des Nathan, des Dawid, 32des Jischai, des Oved, des Boas, des Salmon, des Nachschon, 33des Aminadav, des Aram, des Chesron, des Perez, des Jehudah, 34des Jaakov, des Jitzchak, des Avraham, des Tarach, des Nachor, 35des Serug, des Reuh, des Peleg, des Ever, des Schelah, 36des Kejnan, des Arpachschad, des Schem, des Noach, des Lemech, 37des Metuschelach, des Chenoch, des Jered, des Mahalalel, des Kejnan, 38des Enosch, des Schet, des Adam, des Elohim.

Jochanan 1:1 - 18

1Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Elohim, und das Wort war Elohim. 2Dieses war im Anfang bei Elohim. 3Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde nicht eins, das geworden ist. 4In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. 6Es wurde ein Mensch gesandt von Elohim; sein Name: Jochanan. 7Dieser kam zum Zeugnis, auf dass er zeugte von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten. 8Jener war nicht das Licht, sondern dass er zeugte von dem Licht. 9Das war das wahrhaftige Licht, welches, kommend in die Welt, jeden Menschen erleuchtet. 10Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. 11Er kam in das Seinige, und die Seinigen nahmen ihn nicht auf; 12so viele ihn aber annahmen, denen gab er das Recht, Kinder Elohims zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, 13welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Elohim geboren sind. 14Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingebornen vom Vater) voller Gnade und Wahrheit; 15(Jochanan zeugt von ihm und rief und sprach: „Dieser war es, von dem ich sagte, der nach mir Kommende ist mir vor, denn er war vor mir;) 16denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade. 17Denn die Weisung war durch Mosche gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jeschua Maschiach geworden. 18Niemand hat Elohim je gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht.

Römer 5:12 - 21

12Deshalb, gleichwie durch einen Menschen die Verfehlung in die Welt gekommen ist und durch die Verfehlung der Tod, und also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, indem sie alle gefehlt haben; 13(denn bis zur Weisung war die Verfehlung in der Welt; die Verfehlung aber wird nicht zugerechnet, wenn es keine Weisung gibt. 14Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mosche, selbst über die, welche nicht gefehlt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Vorbild des Zukünftigen ist. 15Ist nicht aber wie die Übertretung, also auch die Gnadengabe? Denn wenn durch des einen Übertretung die vielen gestorben sind, so ist vielmehr die Gnade Elohims und die Gabe in Gnade, die durch einen Menschen, Jeschua Maschiach, ist, gegen die vielen überströmend geworden. 16Und ist nicht wie durch einen, der gefehlt hat, also auch die Gabe? Denn das Urteil war von einem zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit. 17Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, so werden vielmehr die, welche die Überschwenglichkeit der Gnade und der freien Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jeschua Maschiach,) 18so denn, wie durch eine Übertretung gegen alle Menschen die Verdammnis gerichtet ist, also durch eine Gerechtigkeit gegen alle Menschen die Rechtfertigung des Lebens. 19Denn wie durch des einen Menschen Ungehorsam die vielen in die Stellung von Verfehlenden gesetzt sind, also sind auch durch den Gehorsam des einen die vielen in die Stellung von Gerechten gesetzt. 20Die Weisung aber kam daneben ein, auf dass die Übertretung überströmend sei. Wo aber die Verfehlung überströmend geworden ist, ist die Gnade noch überschwänglicher geworden, 21auf dass, gleichwie die Verfehlung geherrscht hat im Tod, also auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu andauerndem Leben durch Jeschua Maschiach, unseren Herrn.

 

1. Timotheos 2:1 - 15

1Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, 2für Könige und alle, die in Hoheit sind, auf dass wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. 3Denn dieses ist gut und angenehm vor unserem Retter Elohim, 4welcher will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 5Denn Elohim ist einer, und einer der Mittler zwischen Elohim und Menschen, der Mensch Maschiach Jeschua, 6der sich selbst zum Lösegeld gab für alle, ein Zeugnis zu seiner Zeit, 7wozu ich bestellt bin als Herold und Botschafter, (ich sage die Wahrheit, ich lüge nicht), ein Lehrer der Nationen, in Glauben und Wahrheit. 8Ich will nun, dass die Männer beten an jedem Ort und abgesonderte Hände aufheben, ohne Zorn und zweifelnde Überlegung. 9Gleicherweise, dass auch die Weiber in bescheidenem Äußeren, mit Schamhaftigkeit und Sittsamkeit sich schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung, 10sondern was den Weibern geziemt, die sich zur Verehrung Elohims bekennen, durch gute Werke. 11Das Weib lerne in der Stille in aller Unterwürfigkeit. 12Ich erlaube aber einem Weib nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern ruhig zu sein. 13Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Chawah; 14und Adam wurde nicht betrogen, sondern das Weib wurde betrogen und war in Übertretung. 15Sie wird aber gerettet werden durch ihre Mutterschaft, wenn sie bleiben im Glauben und Liebe und Absonderung mit Sittsamkeit.

 

Hebräer 11:1 - 7

1Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht. 2Denn in diesem haben die Alten Zeugnis erlangt. 3Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Elohims Wort bereitet worden sind, so dass das, was man sieht, nicht aus dem Sichtbaren geworden ist. 4Durch Glauben brachte Havel Elohim ein besseres Opfer dar als Kajin, durch welches er Zeugnis erlangte, dass er gerecht war, indem Elohim Zeugnis gab zu seinen Gaben; und durch diesen, obgleich er gestorben ist, redet er noch. 5Durch Glauben wurde Chenoch entrückt, damit er den Tod nicht sehen sollte, und er wurde nicht gefunden, weil Elohim ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung hat er das Zeugnis gehabt, dass er Elohim wohl gefallen habe. 6Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohl zu gefallen; denn wer zu Elohim naht, muss glauben, dass er ist, und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist. 7Durch Glauben bereitete Noach, da er einen göttlichen Ausspruch von dem, was noch nicht zu sehen war, empfangen hatte, von Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses, durch welche er die Welt verurteilte und Erbe der Gerechtigkeit wurde, die nach dem Glauben ist.

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